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Dieses jΓΌngste Massaker, das am 13. Februar in der Demokratischen Republik Kongo (DRK) verΓΌbt wurde, unterstreicht die unerbittliche BrutalitΓ€t der Konflikte im Gebiet von Lubero.
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo ereignete sich in Mayba, das im Gebiet von Lubero in der Provinz Nord-Kivu liegt, eine unfassbare TragΓΆdie. Mitte Februar wurden in einer protestantischen Kirche siebzig enthauptete Leichen gefunden. Die Opfer waren Geiseln, die seit mehreren Tagen von den Alliierten Demokratischen KrΓ€ften (ADF), einer mit dem Islamischen Staat verbundenen Gruppe, festgehalten wurden.
Diese ΓΌberwiegend christliche Region hat trotz der internationalen Aufmerksamkeit, die auf andere Teile des Landes gerichtet war, anhaltende Gewalt erlebt.
Ein Γltester der Gemeinde Matuna, 40 Kilometer von Mayba entfernt, beschrieb den Verlauf der jΓΌngsten Ereignisse gegenΓΌber Open Doors wie folgt: Β«Die KΓ€mpfer gingen von TΓΌr zu TΓΌr und sagten: βΉKommt heraus, kommt heraus und macht keinen LΓ€rm.βΊ Zwanzig christliche MΓ€nner und Frauen gingen nach draussen, wurden gefesselt und an einen unbekannten Ort gebracht. Das geschah gegen vier Uhr morgens am Donnerstag, dem 13. Februar 2025.Β»
Gegen 18 Uhr desselben Tages versammelten sich die anderen Dorfbewohner, um darΓΌber nachzudenken, wie die EntfΓΌhrten befreit werden kΓΆnnten. Aber die ADF-KΓ€mpfer umzingelten die Versammlung und nahmen etwa fΓΌnfzig weitere Christen als Geiseln. Alle Gefangenen wurden in eine Kirche im Nachbardorf Kasanga gebracht, wo sie entweder mit einem Hammer oder mit einer Machete getΓΆtet wurden.
Muhindo Musunzi leitet eine christliche Grundschule im betroffenen Distrikt.
Er erklΓ€rte, dass vor dem grausamen Angriff bereits alle Kirchen, Schulen und Gesundheitszentren im Distrikt aufgrund der chaotischen Sicherheitslage geschlossen hatten.
Andere lokale Kontakte gaben an, dass einige Familien aufgrund der schwierigen Sicherheitslage in der Region bis letzten Dienstag (18. Februar) ihre verstorbenen AngehΓΆrigen nicht beerdigen konnten. Β«Wir wissen nicht, was wir tun sollen, noch wie wir beten sollen; wir haben genug von diesen Massakern. MΓΆge nur Gottes Wille geschehenΒ», sagte ein Γltester der Kirche in der Region.
John Samuel*, Rechtsexperte von Open Doors fΓΌr die Arbeit in Subsahara-Afrika, betonte: Β«Die Gewalt findet in einem Kontext der Straflosigkeit statt, in dem fast niemand zur Rechenschaft gezogen wird.Β» Er fΓ€hrt fort: Β«Wir rufen Christen auf der ganzen Welt auf, weiterhin fΓΌr die Christen und gefΓ€hrdeten Gemeinschaften im Osten der Demokratischen Republik Kongo zu beten. Betet fΓΌr ein Ende der Gewalt und dafΓΌr, dass die Regierung auf allen Ebenen gewissenhaft, unparteiisch und transparent gegen die Gewalt und ihre Folgen vorgeht. Betet fΓΌr die Kirche im Distrikt Lubero, die sich bemΓΌht, den betroffenen Familien materielle und geistliche Hilfe zu leisten.Β»