Open Doors Schweiz
Stadt Kairo, Γ„gypten.

3 minuten

Γ„gypten

Γ„gypten: Laila schΓΆpft neue Hoffnung!

Als Muslima, die Christin geworden ist, hat diese Jugendliche grosse Herausforderungen durchgestanden, bevor sie ihre Hoffnung wiedergefunden hat. Heute mΓΆchte sie die Liebe Gottes mit ihren muslimischen Klassenkameraden teilen.

Laila* wurde in einer muslimischen Familie geboren. Ihr Vater, Saed*, arbeitete als Zimmermann in der Werkstatt seines Vaters, ihr Leben war eintΓΆnig. Vor fΓΌnf Jahren jedoch begannen sich die Dinge zu Γ€ndern. Einer seiner Kollegen lud ihn zu einem christlichen Treffen ein, und Saed begann, Jesus nachzufolgen. Er erzΓ€hlte seiner Frau Rasha* davon, die neugierig wurde und mehr darΓΌber erfahren wollte. Lailas Eltern liessen sich taufen und begannen gemeinsam, ihre Tochter schrittweise in ihrem christlichen Glauben zu unterrichten.

Das Leben der Familie Γ€nderte sich fΓΌr immer. Doch inmitten der Freude, die Liebe Jesu zu entdecken, mussten sie sich auch vielen Herausforderungen stellen, wobei Laila am meisten litt.

Eine Entscheidung voller Hoffnung – und Gefahr

Als Saeds Familie den Verdacht hegte, dass er zum Christentum konvertiert war, waren er und seine Familie gezwungen, zu ihrer eigenen Sicherheit umzuziehen. FΓΌr Laila war dies die erste grosse Schwierigkeit: Sie wurde von ihren Freunden und ihrer erweiterten Familie getrennt.

DarΓΌber hinaus musste Saed seine Arbeit in der Werkstatt seines Vaters aufgeben. Folglich hatte die Familie nur wenige Mittel zur VerfΓΌgung, was fΓΌr die junge Laila noch schwieriger war. Niemand verstand wirklich das Ausmass ihrer Not, die Einsamkeit, die Leere und die Verwirrung, mit denen sie jeden Tag konfrontiert war.

Einmal gab Laila sogar zu: Β«Ich weiss nicht, wer ich bin. Was ist meine IdentitΓ€t? Ich fΓΌhle mich nicht zugehΓΆrig. Ich fΓΌhle mich nur abgelehnt.Β»

Zweifel und doppelte IdentitΓ€t

Sie hat ernsthafte Zweifel und fragt sich: Β«Ist das Christentum der wahre Glaube, oder muss ich zum Islam zurΓΌckkehren, um nicht in der HΓΆlle zu landen?Β» Manchmal dachte sie, dass Gott sie dafΓΌr bestrafte, dass sie den Islam verlassen hatte.

Trotz aller BemΓΌhungen hatten ihre Eltern Schwierigkeiten, ihr die Dinge auf eine Weise zu erklΓ€ren, die fΓΌr ihren jungen Geist verstΓ€ndlich war. Laila empfand nichts als Wut und Rebellion und lebte oft mit dem GefΓΌhl einer doppelten IdentitΓ€t.

Der Druck nahm so stark zu, dass sie schliesslich versuchte, sich das Leben zu nehmen. GlΓΌcklicherweise scheiterte ihr Versuch.

Wahrheit, die befreit

Die Partner von Open Doors, die von dieser Situation erfuhren, besuchten die Familie. Sie halfen Saed bei der GrΓΌndung eines Mikroprojekts, das die finanzielle Situation der Familie erheblich verbesserte. Diese Hilfe zeigte ihnen auch, dass sie nicht allein sind, dass sie geliebt werden und dass sie eine neue Familie in Christus haben, die sich wirklich um sie kΓΌmmert.

Auf persΓΆnlicher Ebene begann Sally*, eine der Mitarbeiterinnen unserer Partner, sich mit Laila anzufreunden. Sie wurde zu der christlichen Freundin, auf die das MΓ€dchen schon lange gewartet hatte, zu jemandem, der ihre Schwierigkeiten verstand und ihr aufrichtige UnterstΓΌtzung anbot.

Laila begann, ihre Sicht auf die Welt zu Γ€ndern, und fΓΌhlte sich zum ersten Mal seit langem erleichtert. Noch wichtiger ist, dass sie sich nun geliebt und verstanden fΓΌhlt. Β«Meine Augen haben sich fΓΌr die Wahrheit geΓΆffnet, die einzige Wahrheit, die uns befreitΒ», sagt sie.

Decknamen (Bild zur Illustration)

Beten wir:

  • FΓΌr Laila und ihre Familie, damit sie immer tiefer in Jesus verwurzelt werden und ihre Erfahrung in ihrem Umfeld weitergeben kΓΆnnen.
  • FΓΌr christliche MΓ€dchen und Frauen mit muslimischem Hintergrund, die mit denselben GefΓΌhlen der Ablehnung und des Zweifels konfrontiert sind wie Laila.
  • MΓΆge der Herr Jesus sich vielen Muslimen, die nach der Wahrheit suchen, in der Zeit des Ramadan offenbaren.