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In der Zentralafrikanischen Republik leiden die Christen, die in bestimmten Regionen und Bezirken mit muslimischer Mehrheit bereits verfolgt werden, zusΓ€tzlich unter einer sich weiter verschlechternden Sicherheitslage.
DΓΆrfer werden regelmΓ€ssig von Milizen angegriffen, die es vor allem auf Christen abgesehen haben. Nach Angaben der UN gibt es jetzt 133β000 Binnenvertriebene im Land.
Diejenigen, die aus ihren HΓ€usern fliehen mussten, haben ihre Lebensgrundlage verloren. Sie leben in Ungewissheit und Angst vor dem Morgen. Sie mΓΌssen auch mit dem Trauma des Erlebten umgehen.
Γberall im Land leiden die Menschen unter Hunger. Im Januar schnitten die Rebellen in der Hoffnung, die Hauptstadt Bangui einzunehmen, alle Nachschubwege ab. Die Lebensmittelknappheit hat die Preise so stark in die HΓΆhe getrieben, dass sich die Menschen nicht einmal mehr die Grundnahrungsmittel leisten kΓΆnnen.
In der Hoffnung, die Gewalt einzudΓ€mmen, wurde eine Ausgangssperre verhΓ€ngt, die den Zentralafrikanern das Leben noch schwerer macht.
Heute werden Christen oft gezielt wegen ihrer Religion angegriffen. Sie leiden unter den aktuellen Angriffen von Rebellengruppen, die im Dezember 2020 die Β«Koalition der Patrioten fΓΌr den WandelΒ» gebildet haben. Ihr Ziel ist es, die Kandidatur von PrΓ€sident Touadera fΓΌr eine zweite Amtszeit zu verhindern, indem sie das Land in Gewalt stΓΌrzen, um es unregierbar zu machen. Die Tatsache, dass der ehemalige PrΓ€sident BozizΓ©, der 2013 gestΓΌrzt wurde, die FΓΌhrung dieser Koalition ΓΌbernommen hat, lΓ€sst wenig Hoffnung auf eine mΓΆgliche Beschwichtigung.
Dieser Aufschwung der Gewalt trifft eine christliche Gemeinschaft, die bereits seit 2012 unter den Γbergriffen der SΓ©lΓ©ka-Rebellen leidet. Neben denen, die immer noch um ihre AngehΓΆrigen trauern, sind viele immer noch traumatisiert von dem, was sie erlebt haben.
Open Doors ist mit posttraumatischen und sozio-ΓΆkonomischen Hilfsprojekten vor Ort prΓ€sent.