Open Doors Schweiz
Ein Mann in Myanmar betet

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Myanmar

Myanmar: Ein Brunnen dank Ihrer Hilfe saniert

Das Erdbeben, das Myanmar am 28. MΓ€rz erschΓΌtterte, hat grosse SchΓ€den angerichtet und die christliche Gemeinschaft, die aufgrund der politischen Unruhen im Land ohnehin schon stark verfolgt wird, weiter geschwΓ€cht. Vor Ort ist die Hilfe unserer Partner jedoch von entscheidender Bedeutung.

Pastor Than* lebt mit seiner Familie in Zentral-Myanmar und dient dort unter nichtchristlichen Gruppen. Er erinnert sich an das schreckliche Erdbeben, das sein Land am 28. MΓ€rz erschΓΌtterte. Β«Meine Frau war gerade von einem Gebetstreffen nach Hause gekommen. Durch Gottes Gnade und Schutz blieben wir alle unverletzt. SpΓ€ter ging sie zum Brunnen, um Wasser fΓΌr das Essen zu holen. Als sie jedoch versuchte, Wasser zu schΓΆpfen, bemerkte sie, dass der Brunnen Risse hatte und das Wasser mit Erde und anderen Verschmutzungen verunreinigt war. Da sie keine andere Wahl hatte, bat sie mich, Wasser zum Kochen zu kaufen.Β» Das Erdbeben hat alles auf seinem Weg zerstΓΆrt. Der Brunnen gehΓΆrte zu den vielen beschΓ€digten Bauten. Pastor Than und seine Nachbarn, von denen die meisten anderen Konfessionen angehΓΆren, haben versucht, ihn zu reparieren. Β«Nach zwei oder drei Tagen harter Arbeit konnten wir den Brunnen nicht reparieren. Das Wasser war immer noch verschmutzt. Wir waren verzweifeltΒ», erzΓ€hlt er. &nbs

Β«Jeden Tag Trinkwasser zu kaufen, war fΓΌr uns finanziell nicht tragbar, da vier Familien und mehrere neue GlΓ€ubige, die in der Kirche untergebracht waren, von diesem Brunnen abhΓ€ngig waren.Β»

Pastor Than erklΓ€rt weiter: Β«Also haben wir uns an die lokalen Partner von Open Doors gewandt, die uns bereits dabei geholfen hatten, sichere UnterkΓΌnfte fΓΌr verfolgte GlΓ€ubige zu finden. Sie haben sofort reagiert und uns bei der Reparatur des Brunnens geholfen.Β»

Mit Hilfe von Gemeindemitgliedern und Facharbeitern begann Pastor Than mit den Reparatur- und VerstΓ€rkungsarbeiten. Β«Wir haben den Brunnen mit einem Fundament verstΓ€rkt, um weitere SchΓ€den zu vermeiden, und den Wassertank erhΓΆht. Jetzt haben wir wieder Zugang zu Trinkwasser.Β»

Die Dankbarkeit einer Dorfgemeinschaft

Pastor Than drΓΌckt seine Dankbarkeit aus:

Β«Ihr seid unsere Zuflucht, wann immer wir in unserem Dienst auf StΓΌrme stossen.Β»

Er fΓ€hrt fort: Β«Wir danken dem Herrn fΓΌr unseren Retter – und fΓΌr euch, die ihr uns in dieser schweren Zeit zur Seite steht. Drei weitere Familien und wir selbst profitieren direkt von dem Brunnen, und natΓΌrlich kommen auch die Mitglieder unserer Gemeinde indirekt davon in den Genuss. Wir spΓΌren eure FΓΌrsorge und Liebe, die wie lebendiges Wasser in unser Leben fliesst – fΓΌr unsere Familie, unsere Gemeinde und unsere Gemeinschaft!Β»

Ko Lwin*, ein lokaler Partner von Open Doors, berichtet: Β«Als Pastor Than uns dankte und sagte, dass der Brunnen nicht nur fΓΌr die Kirche, sondern fΓΌr die ganze Gemeinschaft ein Segen sei, erinnerte mich das an die Geschichte der Samariterin, die Wasser schΓΆpfte und Jesus begegnete. Ich bete dafΓΌr, dass die Menschen hier nicht nur Wasser aus dem Brunnen schΓΆpfen, sondern auch Jesus begegnen, der das lebendige Wasser ist.Β»

*Namen aus SicherheitsgrΓΌnden geΓ€ndert.