2 minuten
In ihrer Not sucht Aliengs* Familie Hilfe bei Christen und erlebt, wie Gott zu ihren Gunsten eingreift. Nach dieser Erfahrung beschliesst sie, mit ihren eigenen religiΓΆsen Traditionen zu brechen und von nun an voll und ganz auf Jesus Christus zu vertrauen. Doch als die Familie in ihr Heimatdorf zurΓΌckkehrt, stellen sie schnell fest, dass ihr neuer Glaube sie teuer zu stehen kommt.
Anfang MΓ€rz 2024 machen sich Alieng* und acht Familienmitglieder und Verwandte auf den Weg, um in einem anderen Dorf einen Pastor aufzusuchen. Sie hatten zuvor von einem Christen erfahren, dass der Gott der Bibel Kranke heilen kann β ein Hoffnungsschimmer fΓΌr ihre herzkranke Tochter. Und tatsΓ€chlich beteten der Pastor und andere Christen in der ΓΆrtlichen Gemeinde mehrere Stunden und sogar Tage lang, bis das Kind schliesslich geheilt wurde. Diese Erfahrung war fΓΌr Alieng und ihre Familie so ΓΌberwΓ€ltigend, dass sie beschlossen, von nun an Jesus nachzufolgen. Der Pastor ermutigte sie in diesem Schritt und sagte: Β«Gott hat eure Geduld und euren starken Glauben an den Herrn gesehen. Er hat euch seine Liebe erwiesen und eure Tochter geheilt.Β»
Dies ist kein ungewΓΆhnliches Ereignis: Wenn Menschen in Laos zum christlichen Glauben finden, ist dies oft mit Heilungserfahrungen verbunden.
Als die kleine Gruppe spΓ€ter nach Hause ging, wurde sie bei ihrer Ankunft im Dorf sofort von den BehΓΆrden und den DorfΓ€ltesten festgenommen, die sie mit den Worten begrΓΌssten:
Β«Es gibt keinen Platz fΓΌr Christen in diesem Dorf! Ihr alle seid hier nicht mehr willkommen, weil ihr unseren [animistischen] Glauben aufgegeben habtΒ».
Der AnfΓΌhrer der Dorfgemeinschaft stellte sie vor die Wahl: Β«Gebt euren Glauben auf und kehrt ins Dorf zurΓΌck oder haltet an eurem neuen Glauben fest und verlasst das Dorf!Β». Ohne zu zΓΆgern entschieden sich Alieng und ihre Familie dafΓΌr, ihren Weg mit Jesus weiterzugehen.
Eine lokale Partnerin von Open Doors berichtet: Β«Alieng und ihre AngehΓΆrigen leben nun vorΓΌbergehend im Haus des Pastors, in dem ihre Tochter geheilt wurde. Unsere Kontaktpersonen versorgen die Gruppe mit Lebensmitteln und arbeiten eng mit den Gemeindeleitern in der Region zusammen, um ihnen die RΓΌckkehr in ihr Dorf zu erleichtern.Β»
Nach GesprΓ€chen mit den lokalen BehΓΆrden haben diese inzwischen verfΓΌgt, dass Alieng und ihre Familie in das Dorf zurΓΌckkehren dΓΌrfen. Es ist jedoch noch nicht klar, wo sie kΓΌnftig leben werden.