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Anfang Oktober wurden bei dschihadistischen Angriffen in Burkina Faso in der Region des Dorfes Manni, wo eine grosse katholische Gemeinde lebt, mehr als 200 Menschen getΓΆtet.
Dies ist eine weitere Serie verheerender TerroranschlΓ€ge in Burkina Faso, das zunehmend von dschihadistischen AktivitΓ€ten ΓΌberschattet wird. Die schrecklichen Gewalttaten trafen das Dorf Manni, in dem viele Katholiken leben, und forderten mehr als 200 Todesopfer.
Alles begann am 5. Oktober, als eine MilitΓ€rpatrouille in einen Hinterhalt geriet. 17 Soldaten kamen ums Leben. Am nΓ€chsten Tag, Sonntag, dem 6. Oktober, ging die Gewalt weiter : Dieses Mal attackierten die Terroristen den Markt im Dorf Manni, der nach der Messe ΓΌberfΓΌllt war. Am Tag nach dem Massaker kehrten sie zurΓΌck und griffen unter anderem medizinisches Personal an, das versuchte, Γberlebende zu versorgen.
Am 8. Oktober ΓΌberfielen die Terroristen erneut das Dorf, um alle MΓ€nner des Dorfes zu tΓΆten.
Manni war bislang ein Zufluchtsdorf, in dem viele Menschen, die vor der Gewalt geflohen waren, Schutz gesucht hatten. Die Γberlebenden der Angriffsserie im Oktober, darunter auch Christen, zogen es vor, aus ihrem Dorf zu fliehen. Ein Partner vor Ort berichtet :
Β«Wir werden uns mit unseren lokalen Kontaktpersonen abstimmen, um die Zwangsumsiedler, die Manni und Umgebung verlassen haben, unterzubringenΒ»
Die Hilfsteams von Open Doors beobachten die Situation weiterhin und versuchen, den vertriebenen und traumatisierten Christen zu helfen.