Mali

Verfolgungsursache

Wie sieht die Verfolgung in Mali aus?
Der Wechsel von der Wagner-Gruppe zum Africa Corps im Jahr 2025 hat die Verschlechterung der Sicherheitslage nicht aufgehalten: Ganze Landesteile werden nun von terroristischen Gruppen wie JNIM (Al-Qaida) und EIGS (IS) kontrolliert, die Bamako zunehmend in die Zange nehmen. Mali, einst ein Symbol fΓΌr religiΓΆse Toleranz, steht am Wendepunkt.
Was erleben Christen?
- In den von JNIM oder EIGS kontrollierten Gebieten, die zu gemischten Zonen der Gesetzlosigkeit und der Scharia geworden sind, sind Christen Ziel von Gewalt, Hinrichtungen und EntfΓΌhrungen, was einige zur Flucht zwingt. Kirchen werden in Brand gesteckt und christliche Schulen geschlossen. Im SΓΌden und in Bamako geniessen Christen weiterhin eine gewisse, wenn auch begrenzte Religionsfreiheit.
- Diejenigen, die vom Islam zum Christentum konvertiert sind, sind am stΓ€rksten gefΓ€hrdet, da sie von ihren Familien verstossen und von Extremisten ins Visier genommen werden.
Welches sind die jΓΌngsten Beispiele von Verfolgung
- 4. MΓ€rz 2025 β Dschihadisten lassen sich mit ihren Waffen vor der evangelischen Kirche von Toubancoura (SΓ©gou) nieder. Es kommt zu einer Schiesserei mit einer lokalen Selbstverteidigungsgruppe. Im folgenden Monat entfΓΌhren die Dschihadisten ein Mitglied der Kirche. Die Mehrheit der Christen flieht aus dem Dorf und die Kirche wird schliesslich im April geschlossen.
- WΓ€hrend des Untersuchungszeitraums wurden mindestens 10 Christen getΓΆtet, weil sie sich weigerten, ihren Glauben zu verleugnen oder die AktivitΓ€ten extremistischer Gruppen zu unterstΓΌtzen.
Treffen Sie Pastor Enock*
Ich mΓΆchte zurΓΌck ins Missionsfeld, denn die Ernte ist gross, aber es gibt nur wenige Arbeiter.
Wer ist von der Verfolgung am stΓ€rksten betroffen?
Christliche Konvertiten aus dem Islam sind besonders gefΓ€hrdet. Sie stehen unter dem Druck islamistischer KΓ€mpfer, ihrer Familien und der Gemeinschaft. Gewalt, die frΓΌher eher auf den Norden beschrΓ€nkt war, hat sich kontinuierlich im ganzen Land ausgebreitet. Jetzt sind sogar Christen in stΓ€dtischen Zentren von Gewalt bedroht.
Wie hilft Open Doors den Christen in Mali?
Γber lokale Partnerkirchen unterstΓΌtzt Open Doors malische GlΓ€ubige durch Schulungen zum Umgang mit Verfolgung und Initiativen zur wirtschaftlichen StΓ€rkung.
- Im Jahr 2025 hielt die politische InstabilitΓ€t in Mali weiter an. Beten Sie, dass Gott einen Weg zum Frieden ebnet und dass Sicherheit hergestellt wird.
- Christen sind Gewalt und Vertreibung durch Gruppen ausgesetzt, die mit dem Islamischen Staat und Al-Qaida in Verbindung stehen. Beten Sie fΓΌr GlΓ€ubige, die wegen ihres Glaubens an Christus alles riskieren.
- Bitten Sie Gott, die Partner von Open Doors in Mali zu stΓ€rken, die vertriebenen GlΓ€ubigen helfen, ihre GrundbedΓΌrfnisse zu decken.
